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Zwischenstand Filztasche

sie ist nun fertig gestrickt und wartet auf ihr Waschmaschinenbad.
Die Größe: 70 cm bis zum Henkelansatz, 140 cm in der Runde

2.5.07 07:22


60°C + Kochwäsche

ja, meine Filztasche wollte bei 60°C noch nicht so schrumpfen wie ich mir das vorgestellt hatte.
Und bist du nicht willig, dann brauch ich Gewalt - sprich Kochwäsche.

Aber jetzt ist's ok:

so dicht ist das Maschenbild jetzt:

Die Tasche soll noch ein Futter und einen Innentasche bekommen, aber heute nicht mehr. Ich hab nicht mal passenden Stoff im Haus. Aber bei Möbel Rieger gibts ab morgen 10% Rabatt auf Dekostoffe, mal sehen...........
4.5.07 10:16


Innenfutter

das Innenfutter ist fertig. Ich habe es nach der Tasche zugeschnitten, zwei Reißverschlusstaschen und eine Handytasche mit Klettverschluss eingenäht. Jetzt kann ich sie zum Einkaufen benutzen.


Diesen Ausschnitt hatte ich zufällig auf dem Bildschirm bevor das Foto verkleinert wurde und das Bild hat mir so gut gefallen, dass ich ein eigenes Bild draus gemacht habe. Ein Reißverschluss-Stilleben



Ach ja, ich habe festgestellt, dass Stoffe ziemlich teuer verkauft werden. Zumindest hier in Göppingen. Das Futter besteht deshalb aus einem Bettüberwurf von Möbel-Rieger für 7 Euro. Es war preiswerter, einen ganzen Bettüberwurf zu kaufen als ein Stück Stoff abschneiden zu lassen. Gut, dass ich Dekostoffe im Möbelhaus kaufe, da gibts dann die Bettüberwürfe gleich daneben.
Leider habe ich das große schwedische Möbelhaus nicht in der Nähe. Da gibt es meistens so richtig günstige Dekostoffe *seufz*.
11.5.07 07:58


Blogpause

ich kann vorläufig nicht bloggen.
Mein Sohn hatte einen sehr schweren Autounfall und liegt in der Intensivstation. Er ist außer Lebensgefahr, aber bis er wieder da rauskommt, mach ich hier mal Pause.


Er hatte erst zwei Wochen den Führerschein, war in der Nacht von Montag auf Dienstag auf der Autobahn auf dem Weg zu seinem WG-Zimmer.
Er fuhr auf der Überholspur und wurde dann von hinten von einem Raser bedrängt, der ihn mit Fernlicht und Lichthupe gedrängelt hat. Das Fernlicht hat ihn über den Rückspiegel geblendet und dann hat er die Kontrolle über das Auto verloren.
Da er noch teilweise unter Narkose gehalten wird bzw. so starke Schmerzmittel bekommt, dass er die Besuchszeiten verschläft, konnte er noch nicht mehr mitteilen.

Aufgrund der Spuren am Unfallort kann man aber sagen, dass er links gegen die Mittelleitplanke geknallt ist und dann nach rechts von der Autobahn runtergeschleudert wurde.
18.5.07 10:36


ich freue mich, dass ich mich hier wieder melden kann und dass ich nun sagen kann, dass Aussicht besteht, dass mein Dominik evtl. schon heute aus der Intensiv rauskommt.

Die Ärzte sind sehr sehr zufrieden mit ihm.

Komischerweise geht es mir selbst immer noch nicht gut. Mein Magen flattert immer noch. Ich weiß nicht wieso, es ist gegen jegliche Vernunft. Das liegt wohl an meiner Vorgeschichte. Zum Einen ist meine Nichte vor vier Jahren tödlich verunglückt im Alter von 19 Jahren.
Und zum anderen hatte ich als Kind einen Lieblingsonkel, der auf der Intensivstation gestorben ist. Damals wurde meiner Oma gesagt, dass er jetzt über den Berg sei. Und 3 Tage später war er tot. Komplikationen.

Tja und jetzt war es so, dass die Ärzte Mitte letzter Woche schon gesagt haben, dass Dominik wieder werden wird und in mir war trotzdem die Angst. Eine Lungenentzündung hätte ihn immer noch umbringen können.

Ich sah, dass dieser Schlauch weggenommen wurde und dann die Drainage abkam und die nächste Drainage abkam, dass die Medikamente reduziert wurden. Und meine Nerven lagen trotzdem blank. Ich bin mit Handy ins Bett gegangen und habe mich keinen Meter vom vollgetankten Auto enfernt. Intellektuell wusste ich, dass zumindest seit gestern nicht mehr sein muss. Aber die Gefühle haben das Gegenteil gemacht, habe auch heute Nacht das Handy nebens Bett gelegt. Ich hatte dauernd einen Druck auf dem Herzen, der ist jetzt im Moment schon öfters mal weg. Aber mein Magen flattert immer noch. Mein Arzt beruhigt mich und hat mir Beruhigungstabletten verschrieben, die ich aber nicht genommen habe, weil man damit nicht Auto fahren darf. Und das Krankenhaus ist 150 km weit weg. Tja, er muss wohl erst aus Intensiv raus sein, dann wird das wohl auch wieder werden.

Mannomann, wenn ich selbst so drinläge, dann würde ich das locker ertragen. Ich würde auch ertragen, wenn mir die Ärzte sagen würden, dass man nicht weiß......... aber wenns das eigene Kind ist, dann drehe ich einfach nervenmäßig durch.
Ich habe es fertiggebracht, dass Dominik nichts von meinem Nervenflattern bemerkt hat, und habe auch versucht, immer stark zu sein, wenn andere dabeiwaren, aber wenn ich alleine bin, ist es jetzt noch nicht wieder "gut".
Ich werde wohl noch ein paar Tage brauchen, bis ich wieder "normal" bin. Bis normaler Alltag wieder "wichtig" ist.
22.5.07 07:15





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